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FSA K-Force Light

Hier wollen wir nun mal aufgreifen mit welchen Teilen unser Fahrrad modifiziert wurde. Verbaut war eine Shimano Ultegra Gruppe. Daher stand zuerst die Entscheidung an, welche Gruppe wir einsetzen. Nach kurzer Überlegung war klar, es soll Campagnolo sein was sich im Nachhinein als Glücksgriff erwies.

Der Umbau vollzog sich nach und nach, da wir Wert darauf legten, die Teile auch einigermaßen kostengünstig zu erhalten.

 

Campagnolo Scirocco G3

Zuerst bekamen wir einen günstigen Laufradsatz Campagnolo Scirocco G3. Da dieser schon mit einem Campagnolo Freilauf ausgestattet war, entschlossen wir uns zu folgender Konfiguration: Eine Kassette von Campagnolo Chorus 10 fach, jedoch nicht zuverlässig schaltbar mit STI`s von Shimano. So kauften wir von Jtek den Shiftmate, welcher für einen anderen Hub beim Schalten sorgt. Die eigentliche Idee dieses Shiftmate ist sehr gut, er verlängert oder verkürzt den Hub je nach Konfiguration. Jedoch ist beim Einbau sehr viel Geduld gefragt.

 

Unsere nächste erhaltene Lieferung war die Kurbel FSA K-Force Light mit Keramiklager. Sie ist mit 659 g + 96 g, für das Lager schon sehr leicht. Sie lies sich tadellos einbauen und schaltete mit dem noch vorhandenen Shimano Ultegra 2 fach Umwerfer sehr gut.

Campagnolo Record 2-3 x 10 Ergopower

 

Nun mussten unsere STI`s Shimano Ultegra und das Schaltwerk weichen. Zum Einsatz kamen Campagnolo Record Ergopower 2-3 x 10 und das Schaltwerk ein Chorus 10 fach Carbon. Jetzt konnte auch der Shiftmate wieder ausgebaut werden.

Wir waren positiv überrascht vom Handling der Campagnolo Record Bremsschaltgriffe. Tadellos konnten die einzelnen Gänge angewählt werden. Auch das Hochschalten mit dem Daumen, statt mit dem Campagnolo Chorus 10 fach SchaltwerkBremsgriff, gefiel vom ersten Moment an. Schon nach kürzester Zeit ging es wie im Schlaf. Auch lagen die Griffe viel besser in der Hand. Um die Schaltung zu vervollständigen fehlte jetzt noch der Umwerfer. Umwerfer Campagnolo Super Record 11 fachWir wählten den Campagnolo Super Record 11 fach Anlötversion und die Campagnolo Record Umwerferschelle. Die Überraschung war groß. Nicht nur, dass der Umwerfer mit den Kettenblättern der FSA Kurbel perfekt harmonierte. Auch das lästige Schlagen, des Shimano Ultegra Umwerfers, beim Herunterschalten auf das kleine Kettenblatt, war verschwunden.

 

Was lag näher als sich jetzt nicht noch den Bremsen anzunehmen. Die Wahl viel auf Campagnolo Super Record 11 fach Skeleton. Wir entschieden uns für die serienmäßige Version. Eine Dual Pivot Bremse für das Vorderrad und eine Mono Pivot Bremse für das Hinterrad, um die Bremskraft so dosierbar wie möglich zu gestalten. Auch hier lief alles tadellos. Der Einbau gestaltete sich

Campagnolo Super Record 11 fach Skeleton

einfach und die Bremsleistung überzeugt in allen Bereichen.

 

Als Tuning oben drauf musste jetzt noch ein neuer Sattel her. Leicht sollte er sein, aus Carbon durfte er sein und sollte natürlich optisch auch was hergeben. Unsere Wahl viel auf den Sattel Selle Italia CX Zero mit einem Gewicht von 81 Gramm. Unser erster Eindruck war natürlich "kann man da auch länger drauf sitzen?" Und ja, man kann. Selbst nach einer Fahrt von 100 km spürte man seine Sitzknochen nicht. Er ist sehr flexibel trotz seiner eigentlich harten Oberfläche. Voraussetzung: man trägt eine Radhose.Selle Italia CX Zero

 

Fazit des kompletten Umbaus: Abgesehen von den 800 g Gewichtsersparnis (unser Centurion wiegt jetzt 8 kg), hat sich die Investition in vollem Umfange gelohnt. Die eingesetzten Teile bringen mehr Fahrspaß und Präzision, was so nicht zu erwarten war. Auch existiert ein Gefühl von verbesserter Sicherheit, den besseren Bremsen geschuldet. Für uns wird in Zukunft der Schwerpunkt auf Campagnolo liegen, auch wenn vieles teurer oder seltener (Gebrauchtteile) ist.